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Unser Heimatkalender März 2017

Ev. Elisabethkirche Baunatal -Hertingshausen

Im Monat März wird die Kirche in Hertingshausen vorgestellt, die 2007 ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Im Rahmen dieses Jubiläums erhielt das 1857 erbaute Kirchengebäude den Namen Elisabethkirche. Der Name erinnert an die Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die 1207 geboren und kurz nach ihrem frühen Tod heilig gesprochen wurde.

Wie in den meisten Dörfern des Baunatals gab es auch in Hertingshausen eine Vorgängerkirche, die in einer Urkunde des Klosters Breitenau bereits 1347 als "Capella St. Barbara" erwähnt wurde. Das alte Bethaus wird schon 1817 als baufällig bezeichnet und ist wenig genutzt worden.

Seit der Reformation in Hessen gehört Hertingshausen zum Kirchspiel Kirchbauna. Dorthin gingen die Hertingshäuser in der Regel zum Gottesdienst. Bis 1889 besuchten die Kinder des Dorfes auch die Schule in Kirchbauna.

Die 1857 nach den Plänen des Landesbaumeisters Sollmann neu erbaute Kirche erhielt erst 1908 durch den Bau des Glockenturms ihr heutiges Aussehen. Neben einer Orgel wurden zwei Glocken angeschafft. Da der Pfarrer aus Kirchbauna nur an Feiertagen oder zu besonderen Anlässen für die Gottesdienste in Hertingshausen zuständig war, übernahm den sonntäglichen Lesegottesdienst meistens der Lehrer, so Lehrer Emil Bette, der fast 25 Jahre, von 1916-1941, seinen Dienst ausübte.

Nach der Eingliederung der Gemeinde Hertingshausen in die Stadt Baunatal im Jahr 1971 stieg die Einwohnerzahl stark an. Die kleine Kirche bot wenig Raum für neue Aufgaben der Kirchengemeinde. So beschloss der Kirchenvorstand unter der Leitung von Pfarrer Georg Richter Ende der 1970-er Jahre den Bau eines Gemeindehauses, das mit der Kirche räumlich verbunden sein sollte. In dem zu Ostern 1980 eingeweihte Neubau konnten Gesprächskreise und gesellige Veranstaltungen für alteingesessene und neu zugezogene Hertingshäuser stattfinden, ebenso der Konfirmandenunterricht und Treffen der Jugendgruppen.

Zum 150. Geburtstag erhielt das Gemeindehaus ein Obergeschoss. Der Altarraum der Kirche wurde neu gestaltet und der Durchgang zum Gemeindehaus mit einem Kunstwerk verkleidet. Der aus Besse stammende Künstler Jan F. Welker bekam den Auftrag, ein Gemälde zu schaffen, das das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth aufgreift.
(Bilder von Günther Pöpperl und Eberhard Trogisch - Informationen aus dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Baunatal, Bearbeitet von Karin Meinken)

© 2014 Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V. www.heimatverein-baunatal.de