Rund um den Baunsberg von Adam Ritze

Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V.

Vereinssatzung

Gliederungen::
1. Allgemeines
2. Mitgliedschaft
3. Organe des Vereins
4. Finanzen
5. Sonstige Bestimmungen

1. ALLGEMEINES

1 - Name, Sitz, Geschäftsjahr
- 1. Der Verein führt den Namen:
- "Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz " e. V. "
- 2. Sitz des Vereins ist Baunatal.
- 3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2 - Arbeitsgebiet
- 1. Das Arbeitsgebiet des Vereins umfaßt das Stadtgebiet Baunatal, d. h. , die Bereiche der Ursprungsgemeinden Altenbauna, Altenritte, Kirchbauna, Großenritte, Hertingshausen, Rengershausen und Guntershausen.
- 2. Angrenzende Gebiete können in das Arbeitsgebiet einbezogen werden.
3 - Zweck und Aufgaben , Gemeinnützigkeit
- 1. Der Verein verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
- * Insbesondere hat es folgende Ziele:
- Erhaltung und Wiederbelebung der " historischen Landschaften" des Arbeitsgebietes als der geistigen Heimat ihrer Bewohner.
- Erhaltung der geschichtlichen Erinnerung, Pflege der landschaftlichen Geschichtsüberlieferungen sowie Sammlung, Pflege und Erhaltung der geschichtlichen Dänkmäler des Arbeitsgebietes.
- Zusammenschluß und Unterstützung aller in der Heimatforschung tätigen Kräfte und an ihr interessiertenPersonen.
- Vermittlung der Forschungsergebnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge, Ausspracheabende und Exkursionen.
- Sammlung historisch wertvoller Quellen, Archivalien und volkskundlicher Gegenstände zur Unterstützung des Stadtarchivs und zum Aufbau eines Heimatmuseums.
- Pflege der Beziehungen zu Einrichtungen mit gleichen Aufgabenstellungen.
- 2. Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral.
- 3. Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
- 4. Es darf keine Person durch Ausgaben, dieden Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
- 5. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.

2. MITGLIEDSCHAFT

4 - Mitgliedschaft
- 1. Der Verein führt als Mitglieder:
- a) Ordendliche Mitglieder
- b) Fördernde Mitglieder
- 2. Ordendliches Mitglied des Vereins kann jeder werden, sofern er bereit ist, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und die Satzung vorbehaltlos anzuerkennen.
- 3. Als fördernde Mitglieder können Personen oder Unternehmungen aufgenommen werden, die in der Lage und bereit sind, den Verein und seine Bestrebungen ideell und materiell zu unterstützen.
5 - Erwerb der Mitgliedschaft
- 1. Der Antrag um Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Jugendliche unter 18 Jahre bedürfen der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
- 2. Über die Aufnahme entscheidet deer Vorstand.
- 3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Monats, für den sie beantragt wird.
6 - Rechte der Mitglieder
- 1. Die Mitglieder sind befugt, alle Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefaßten Beschlüsse und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
- 2. Alle Mitglieder sind Stimmberechtigt und wählbar.
- 3. Jugendliche Mitglieder unter 16 Jahren haben kein Stimmrecht.
7 - Pflichten der Mitglieder
- 1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen und Intressen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.
- Sie haben die Satzung , die Beschlüsse und sonstigen Anordnungen des Vereins zu beachten.
- 2. Die Mitglieder sind verpflichtet, Archivalien oder historische Fund stücke dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen und Kulturdenkmäler zu schützen.
8 - Beiträge und Umlagen
- 1. Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben von seinen Mitgliedern nach 4, 1 a) Beiträge und für besondere Vorhaben Zusatzbeiträge und Umlagen.
- 2. Die Höhe und Fälligkeit der Leistungen zu Abs. 1 werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Für jugendliche Mitglieder ist ein ermäßigter Beitrag festzulegen.
- 3. Die Höhe des Beitrages fördernder Mitglieder steht in deren Belieben, ist jedoch höher als der Jahres beitrag für ordendliche Mitglieder.
- 4. Der Vorstand kann unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die vorstehenden Zahlungen stunden, in besonderen Fällen auch ganz oder teilwise erlassen.
9 - Beendigung der Mitgliedschaft
- 1. Die Mitgliedschaft ender durch:
- a) Tod
- b) Austritt
- c) Ausschluß
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes am Verein. Vereinsnadeln dürfen nicht weiter getragen werden.
- 2. Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres zulässig und spätestens 8 Wochen zuvor gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.
- 3. Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nach schriftlich begründeten Antrag dreier Mitglieder durch den Vorstand erfolgen. Ausschließungsgründe sind insbesondere:
- a) erhebliche Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen. Bei Zahlungsverpflichtungen muß der Rückstand mindestens 12 Monate betragen und eine zweimalige schriftliche Mahnung vorangegangen sein. Die Verpflichtung zur Zahlung der fälligen Schuld bleibt unberührt.
- b) schwere Verstöße gegen die Satzung bzw. die Interessen des Vereins sowie gegen die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane.
- c) unehrenhafte Handlungen.
- 4. Im Falle des Ausschlusses dürfen Vereinsauszeichnungen nicht weiter getragen werden.
10 - Ehrungen
- 1. Für besondere Verdienste um den Verein kann der Vorstand Ehrungen aussprechen.

3. ORGANE DES VEREINS

11 - Vereinsorgane
- Organe des Vereins sind:
- a) die Mitgliederversammlung,
- b) der Vorstand
12 - Mitgliederversammlung
- 1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihr gehören alle ordendlichen und fördernden Mitgliederan. Sie trifft alle wichtigen Entscheidungen, die für den Verein und die Erfüllung seiner Aufgaben von grundlegendeer Bedeutung sind.
- Der Mitgliederversammlung obliegt vor allem:
- a) der Erlß und die Änderung der Satzung,
- b) die Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresabrechnung des Vorstandes,
- c) die Entlastung des Vorstandes,
- d) die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages,
- e) die Festsetzung der Beiträge, Gebühren und Umlagen,
- f) die Wahl des Vorstandes und des Prüfungsausschusses,
- g) die Beschlußfassung über Anträge
- 2. Die ordendliche Mitgliederversammlung findet jählich in den drei ersten Monaten des Kalenderjahres statt und wird vom 1. Vorsitzenden , im Verhinderungsfalle von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen, wie in der Reihenfolge des 13 (1) aufgeführt.
- 3. Die Einladungen zu einer Mitgliederversammlung hat spätestens 10 Tage vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen
- 4. Der 1. Vorsitzende oder bei dessen Verhindeerung ein anderes Vorstandsmitglied gemäß der Reihenfolge des 13 (1) leitet die Versammlung.
- 5. Über den wesentlichen Inhalt der Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Insbesondere sind die gefaßten Beschlüsse aufzunehmen sowie die Abstimmungs- und Wahlergebnissw festzuhalten. Die Niederschrift ist vom Leiter der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
- 6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
- 7. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuß, bestehend aus dem Wahlleiter und zwei Mitgliedern, zu bilden, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchführen.
- Wahlen erfolgen entweder
- durch Handzeichen oder
- schriftlich nach den Grundsätzen der einfachen Mehrheitswahl.
- Schriftliche Abstimmung muß erfolgen
- bei mehreren Vorschlägen für das gleiche Amt oder
- wenn mehr als die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies verlangt.
- Mitglieder, welche in der Versammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter vorliegt.
- 8. Anträge der Mitglieder an die Versammlung sind dem 1. Vorsitzenden mindestens 7 Tage vorher schriftlich einzureichen. Über diese Anträge kann auch entschieden werden, wenn sie nicht auf der Tagesordnung standen. Dies gilt nicht für Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
- 9. Außerordendliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn das Ineresse des Vereins es erfordert oder auf schriftlichen Antrag, welcher Zweck und Gründe enthalten muß, von mindestens 1/5 der ordendlichen Mitglieder.
Außerordendliche Versammlungen haben die gleichen Befugnisse wie die ordendlichen und sind nach den gleichen Grundsätzen einzuberufen und durchzuführen.
13 - Vorstand
- 1. Der Vorstand besteht aus dem
- a) 1. Vorsitzenden,
- b) 2. Vorsitzenden
- c) 1. Kassierer
- d) 2. Kassierer
- e) 1. Schriftführer
- f) 2. Schriftführer
- g) - Archivpfleger
- 2. Der Vorstand kann im Einzelfall weitere Berater berufen, die kein Stimmrecht haben.
- 3. Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches ist der gesamte Vorstand. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder. Darunter müssen der 1. oder der 2. Vorsitzende sein. Der Vorstand ist in seiner Vertretungsmacht nach außen nicht beschränkt.
- 4. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren. Der Vorstand bleibt bis zu Neuwahlen im Amt.
- 5. Eine Sitzung ist mindestens 3mal jährlich vom 1. Vorsitzenden oder mündlich einzuberufen. Die Ladungsfrist soll mindestens 3 Tage betragen.
- 6. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 4 seiner Mitglieder , darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende anwesend sind. Für Beschlüsse usw. gelten die Bestimmungen des 12 Abs. 4 - 5 sinngemäß. Er beschließt mit einfacher Mehrheit.
14 - Aufgaben des Vorstandes
- Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.
- Dem Vorstand obliegt insbesondere:
- a) die Mitgliederversammlung vorzubereiten und deren Beschlüsse auszuführen,
- b) den Entwurf des Haushaltsplanes aufzustellen,
- c) die Jahresrechnung aufzustellen,
- d) das Vereinsvermögen zu verwalten,
- e) die notwendigen Ausgaben, auch wenn sie nicht im Haushaltsplan vorgesehen sind, unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und bei sparsammer Geschäftsführung zu beschließen,
- f) über die Aufnahme von Mitgliedern zu entscheiden,
- g) Arbeitskreise zu berufen, denen auch Nichtmitgliede angehören können.

4. FINANZEN

15 - Haushalt
- 1. Der Vorstand ist verpflichtet, für jedes Geschäftsjahr einen Haushaltsplan aufzustellen, der die Angaben über die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben des Vereins enthält. Die Ausgaben sind mit den Einnahmen auszugleichen
- 2. Die Haushaltsmittel sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsammer Geschäftsführung ausschließlich für die in 3 genannten Zwecke zu verwenden. Die Ausgaben müssen sich im Rahmen des Haushaltsplanes halten und sind nur zulässig, wenn Deckung vorhanden ist.

Im Haushaltsplan nicht vorgesehene Ausgaben sind nur zulässig, wenn sie unvorhergesehen und unabweisbar sind, und die Deckung gewährleistet ist.
- 3. Das Vermögen des Vereins ist wirtschaftlich und sparsam zu verwalten.
16 - Kassenführung
- Die Kassenführung des Vereins obliegt dem 1. Kassierer.
17 - Jahresabschluß
- 1. Über die Einnahmen und Ausgaben eines jeden Geschäftsjahres hat der Vorstand Rechnung zu legen. Außerdem sind das Ver mögen und die Schulden nachzuweisen.
- 2. Nach Prüfung durch den gewählten Prüfungsausschuß hat der Vorstand die Jahresrechnung mit der Vermögens- und Schuldenübersicht der Mitgliederversammlung vorzulegen.
18 - Prüfungsausschuß
- 1. Der Prüfungsausschuß besteht aus zwei Mitgliedern. Die werden durch die Mitgliederversammlung längstens auf zwei Jahre gewählt.
- 2. Er hat jährlich mindestens einmal die Kasse zu Prüfenist berechtigt, besondere Kontrollen z. B. Veranstaltungen durchzuführen.
- 3. Die Durchsicht des Inventars und der Inventaraufstellung hat einmal im Jahr zu erfolgen.
- 4. Der nächsten Mitgliederversammlung ist über das Prüfungsergebnis zu berichten.

5. SONSTIGE BESTIMMUNGEN

19 - Auflösung
- 1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordendlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
- 2. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/3 stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, kann diese nach einer Frist von 4 Wochen ohne Einschränkung der Beschlußfähigkeit wiederholt werden.
- 3. Bei der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die Stadt Baunatal mit der Zweckbestimmung, daß es unmittelbar und ausschließlich nur zur Förderung der Heimatgeschichte und Denkmalpflege verwendet werden darf.
20 - Inkrafttreten
- Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 14. Dezember 1979 beschlossen und tritt mit Beschlußfassung in Kraft.

Baunatal, den 14. Dezember 1979

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© 2014 Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V. www.heimatverein-baunatal.de