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Berichte aus der Vereinsarbeit

Das VW Werk im Blick am 22.05.2014

Zur 7. Veranstaltung in diesem Jahr- am 22.5. konnte der 1. Vorsitzende im Saal des Besucherdienstes der Volkswagen AG Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen. Er bedankte sich zunächst bei dem Leiter der Kommunikation Herrn Rudi Stassek für die Einladung, ins VW-Werk zu kommen und gleichzeitig für die Bereitschaft, als Referent zu fungieren. In seiner bekannt lockeren Art skizzierte Herr Stassek die letzten acht Jahre der Geschichte des VW-Werks in Baunatal, die Ende des Jahres 2005 unsicher und problematisch verliefen und -wie es Herr Stassek nannte – einige Fertigungbereiche des Werks „fast ausverkauft“ waren. Mit dem neuen Werksleiter begann dann aber eine neue und sehr erfolgreiche Zeit.
Er bezog die Belegschaft mit Unterstützung des Betriebsrats stärker ein, änderte und optimierte verschiedene Arbeitsabläufe und ordnete an – was zunächst undenkbar erschien – dass alle Mitarbeiter aus Verwaltung und anderer Abteilungen, die nicht in der Produktion beschäftigt waren, eine Woche lang in der Produktion mitarbeiten mussten. Dies war für alle eine neue Erfahrung, die sich jedoch positiv auf deren Einstellung und Verständnis für die Mitarbeiter in der Produktion auswirkte. Mit Folien wurde die ständige Aufwärtsentwicklung dieser letzten acht Jahre verdeutlicht und die erzielten Erfolge dokumentiert. Um nur einige Zahlen zu nennen: Heute werden täglich mehr als 17000 Getriebe gebaut, so dass der Getriebebau als Herzstück des Werks gelten kann. Bis zum Jahr 2013 konnten so insgesamt 115 Millionen Getriebe , davon allein 6 Millionen DSG-Getriebe, in Baunatal gefertigt werden. Aber auch die Forschungs- und Entwicklungskompetenz im Geschäftsfeld „Getriebe“ wurde verstärkt am hiesigen Standort gebündelt, so dass heute mehr als 300 Mitarbeiter allein in diesem Bereich arbeiten. Auch mehr als 4 Millionen Abgasanlagen für fast alle Konzernmarken, immerhin ca. 45 % des gesamten Konzernbedarfs kommen aus Baunatal. Und für die Zukunft des Werks sehr wichtig: Die in Baunatal entwickelten Elektroantriebe für den e-Golf und den e-up sowie das Hybridgetriebe für den Golf GTE, das DQ 400 e werden in Baunatal gefertigt. Deshalb kann die Belegschaft des Werks Baunatal auf das Erreichte stolz sein und kann die Ära des Werksleiters Becker als Meilenstein in der Werksgeschichte bezeichnen. Mit Applaus wurden die Ausführungen von Herrn Stassek bedacht, der auch noch Fragen von Zuhörern beantwortete. Herr Volbers bedankte sich ebenso beim Referenten und bei Frau Sahin für den sehr interessanten, informativen und kurzweiligen Vortrag.

© 2014 Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V. www.heimatverein-baunatal.de