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Jahresfahrt am 7. Juni - 2016 Gemeinsame Fahrt mit Geschichtsverein Fuldabrück


Die Jahresfahrt 2016 führte uns am 7.6. nach Frankenberg und das Kloster Haina und wurde vom befreundeten Geschichtsverein Fuldabrück sehr detailliert geplant und organisatorisch durchgeführt . Schon vorab ein großes Dankeschön. Vor Ort in Frankenberg, der 19000 Einwohner zählenden nordhessischen Kleinstadt wurden die 43 Teilnehmer in zwei Gruppen von Stadtführerinnen sehr kompetent und sachkundig über die Geschichte der Stadt informiert . Beginnend am 10- türmigen Rathaus , schon eine Besonderheit weit und breit , wurde die Stadtgeschichte geschildert , die im Mittelalter zu einer blühenden Handelsstadt entwickelte. Durch einen großen Stadtbrand wurde die Stadt an der Eder aber fast vollständig zerstört , es blieb nur wenig übrig. Der weitere Weg führte über den Untermarkt zur stattlichen gotischen Liebfrauenkirche ,etwas erhöht über der Stadt gelegen , die aber in guter Ausstattung der evangelischen Kirchengemeinde als Gottesraum dient . In der Nähe hatten die Fahrtteilnehmer auch Gelegenheit in die Marienkapelle zu schauen , die noch stark von den während des Bildersturms entfernten Statuen geprägt ist. Zurückgekehrt zum Rathaus wurde die Schirne , die am Wochenende als Markt genutzt wird , außerdem stieg die Gruppe noch in den ehemaligen Sitzungssaal hinauf. Gegen 12:00 Uhr wurde in der Marktschänke gemeinsam zu Mittag gegessen , bevor das nächste Ziel : das 800jährige Kloster Haina angefahren wurde . Auch hier gab es eine sehr ausführliche und sachkundige Führung mit viel Wissen über die lange Geschichte . Beeindruckend war der gewaltige Bau und auch die Innenausstattung , die teils noch aus der Zeit herrührte , als die Zisterzienser- Mönche hier lebten . Doch die Reformation änderte hier alles und Landgraf Philipp der Großmütige löste das Kloster auf . Es entstand ein Hospital für arme und kranke Männer in einer Stiftung , die noch heute besteht . Hier leben in den Klosterräumen als auch neuen Gebäuden überwiegend psychisch und geistig behinderte Menschen in einer gemeinnützigen GmbH , einem Unternehmen des Landeswohlfahrtverbands Hessen. Die Klosteranlage war schon immer eingefügt in die waldreiche Umgebung des Kellerwaldes. Der Abschluss dieser Tagestour , die mit warmer Witterung gesegnet war, fand dann in Battenhausen im Gasthof "Zum hohen Lohr" bei Kaffee/Tee und leckerem Hausmacherkuchen statt.

© 2014 Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V. www.heimatverein-baunatal.de